DETAILS

IDEAL FÜR EIGENNUTZER UND KAPITALANLEGER


LAGE

Heute befindet sich das Grundstück nicht weit entfernt vom „Kaiserstraßen- Viertel“, einem Jugendstilquartier, dessen Großteil seiner Bebauung den zweiten Weltkrieg unbeschädigt überstanden hat und heute ein begehrter Wohnort mit kleinteiligem Handel, Galerien und vielfältiger Gastronomie ist.


PLANUNGSGRUNDLAGE

Die Liegenschaft - Flurstück: 347, Flur: 33, Gemarkung Dortmund und Flurstück 854, Flur 34, Gemarkung Dortmund - liegt im Geltungsbereich des B-Plans InO 231 der Stadt Dortmund. Der B-Plan enthält für dieses Grundstück eine Ausweisung für ein „allgemeines Wohngebiet (WA)“.

 

Grundstück 1.144 m2 (+7m2)
4 Vollgeschosse 1 Staffelgeschoss
BGF ca. 3.676 m2
Mietfläche ca. 2.075 m2 Stellplätze
PKW 9 (im Freien)


GESTALT

Die Innenstadtlage ist bestens geeignet für unterschiedliche Bewohnergruppen: junge Familien, ältere Menschen in kleinen Wohnungen oder in WG 50+, Studierende in Appartements oder WG. Ein Baukörper, der unterschiedliche Wohnungstypen unter einem Dach anbietet und so die Grundlage für eine echte Hausgemeinschaft bietet. Der Zugang zu den Obergeschossen und in die Funktionsbereiche des EG erfolgt über ein zentrales Foyer mit bewusst weiträumigen Bewegungsflächen, das der Hausgemeinschaft als geschützter Raum für private Veranstaltungen, Kinderspiel etc. zur Verfügung steht – ebenso wie der umgebende Garten. 

 


DETAILS

Nutzung

Das Gebäude erhält vier Obergeschosse mit einem Staffelgeschoss mit drei Penthauswohnungen. Es verfügt über zwei voneinander unabhängige Ein-/Ausgänge. Alle Geschosse sind barrierefrei, ein Teil der Wohnungen behindertengerecht.

 

Konstruktion

Die primäre Tragstruktur bilden Stahlbeton-Decken, die auf Mauerwerkswänden aufgelegt werden. Die Decken sind unterzugfrei und in der Untersicht glatt und ungestört. Das Mauerwerk der Außenwand ist monolithisch (Porenbetonsteine) ausgebildet – aus Schallschutzgründen zur Kaiserstraße und zur Karl-Lücking Straße mit einer zusätzlichen Kalksandstein-Schale innenseitig. Die Raumbildung wird durch tragende Trennwände aus Mauerwerk erzeugt.

Die gesamte Konstruktion ist diffusionsoffen und atmungsaktiv. Die aussenseitige Oberfläche bildet ein Wechselspiel aus groben und feinen Putzstrukturen.

 

Schallschutz

Die Primärkonstruktion des Gebäudes besteht aus Mauerwerk und Stahlbeton. Die Außenwände zur Straßenseite erhalten Fensterflächen mit Schallschutz- Verglasung gemäss Schallschutzkonzept. Geometrische Verschiebungen zwischen den Geschossen unterstützen die Schallbrechung. Begrünung auf Loggien und Dächern wirkt absorbierend.

 

Belichtung

Das Gebäude steht mit Ausnahme einer Giebelseite (Ost) frei und kann über alle Fassaden belichtet werden. Die Fensterflächen zur Süd- und Westseite (Kaiserstraße, Karl-Lücking Straße) erhalten eine 3-fach Verglasung (Sonnenschutz- und Schallschutzglas).

NACHHALTIGKEIT UND ENERGIE

Der Raumkomfort und die Aufenthaltsqualität werden durch ein komplexes Zusammenspiel aus Lufttemperatur, Strahlungstemperatur, Luftgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität, Raumakustik, Belichtung und Beleuchtung beeinflusst. Alle Faktoren in Summe bestimmen maßgeblich die Aufenthaltszufriedenheit und bieten die Grundlage für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb. Durch den entwickelten Komfortkonzeptansatz ist dem Wohngebäude eine maximale thermische und lüftungsbedingte Eigenfunktion gegeben, die bereits ohne die Unterstützung durch technische Gebäudesysteme zu einer hohen Funktionssicherheit führen. Diese Maßnahmen werden gemeinhin als Passiv-Maßnahmen bezeichnet:

  • Hoher Dämmstandard der Gebäudehülle bei einer kompakten Gebäudegeometrie und bei minimierten Wärmebrücken.
  • Transparente Hüllflächen bestehen aus 3-fach-Wärmeschutzglas; der reine Glasanteil der Fassade ist je nach Nutzung auf eine optimale blendungsfreie Tageslichtautonomie hin optimiert.
  • Eine in Bezug auf Tageslicht und solare Gewinne optimierte Gebäudehülle, die eine minimale unkontrollierte Außenluftinfiltration aufweist.
  • Passive / aktive Nutzung von thermischer Gebäudemasse insbesondere in der massiven Betondecke und den massiven Bauteilen aller Fassaden.
  • Sämtliche Außentemperaturschwankungen und sonstige von außen aufgeprägte, thermische Störungen werden innerhalb der Hülle größtenteils kompensiert.
  • ein Fahrstuhl ist vorgesehen.

Allgemeines Nachhaltigkeitskonzept

  • Begrünte Dächer (z.B. durch „Urban Gardening“) verbessern das Mikroklima, schützen die Dachabdichtung und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Regenrückhaltung.
  • Auf die Langlebigkeit von Baustoffen und Bauteilen im Zusammenhang mit der Gebäudehülle (Fassade, Dach, Sonnenschutz) sowie im Zusammenhang mit dem haustechnischen Konzept (Beleuchtungskonzept, Lüftungskonzept, Energiekonzept, Raumkonditionierung, MSR) wird geachtet.
  • Die Medienverteilung, das Lüftungskonzept und die Zugänglichkeiten erlauben eine einfache und zweckmäßige Reinigung und Unterhaltung.
  • Emissions- und Schadstofffreie Baustoffe, einfach zu reinigende Oberflächen und das vorliegende Lüftungskonzept sorgen in den Innenräumen für einen hohen Gesundheits- und Hygienestandard.